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Info, Freizeit + Hobby • 28.01.2026 • 12:50 - 13:20
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Der Schmidt Max besucht bayerische Kegelbahnen, die unter Denkmalschutz stehen. In Oberbiberg bei München ist die alte Holzkegelbahn aus dem Jahr 1905 noch bespielbar.
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Die historische Kegelbahn im Münchner Künstlerhaus kann jeder mieten. Auch der Schmidt Max testet die hölzerne Bahn.
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Originaltitel
freizeit
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Freizeit + Hobby
Bier, Bayern und Brotzeit verbindet man gerne mit dem Kegeln. Dabei muss man den Bogen viel größer spannen. Schon die Ägypter haben vor 3500 Jahren diese "Präzisions-Sportart" betrieben. In Deutschland tauchte Kegeln bereits in einer Chronik im Jahr 1157 auf. Ein populäres Volkvergnügen, das die Protestanten vergeblich versucht hatten, während der Reformation wieder abzuschaffen. Die ganz große Zeit des Kegelns begann Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gründung vieler Vereine und der Blüte des Gasthaus-Wesens. Übrigens hat dieser Sport damals alle Gesellschaftsschichten fasziniert. Deshalb schaut sich der Schmidt Max Bahnen mit bäuerlichem, bürgerlichem und sogar aristokratischem Hintergrund an. Von der Wirtschaft übers Münchner Künstlerhaus bis ins Schloss zieht er mit Dr. Karl Gattinger vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, um die rund 60 verbliebenen Kegelbahnen vorzustellen, die unter Denkmalschutz stehen.