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ZDFroyal: Die Queen und ich

Info, Dokumentation • 21.04.2026 • 20:15 - 21:00
Mehr als zwei Jahrzehnte beriet John Warren die Queen bei der Zucht ihrer Rennpferde. Über ihre Erfolge freuten sie sich gemeinsam - wie hier bei einem Pferderennen in Newbury, 2013.
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Die Königin mit dem Bleifuß. Die Queen fuhr gerne selbst - und schnell, weil ihr das ein Gefühl von Freiheit gab, erinnert sich ihre Privatsekretärin.
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"Ich muss gesehen werden, damit die Menschen an mich glauben", so das Briefing der Queen an ihren Schneider Stewart Parvin. Das Kleid zu ihrem 90. Geburtstag wurde unter dem Hashtag #NeonAtNinety zum Hit auf Social Media.
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Die Queen hatte komödiantisches Gespür und viel Sinn für Humor, wie ihre Privatsekretärin verrät.
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Originaltitel
Die Queen und ich
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Dokumentation
Für viele schien sie unsterblich, für manche bleibt sie es: Elizabeth II. - die Jahrhundertkönigin. Vertraute aus dem "Inner Circle" teilen erstmals ihre Erinnerungen an die Queen. Die Privatsekretärin, ein Freund, ein Bischof, ihr Schneider - durch ihre Erzählungen kommt der Film "Die Queen und ich" der Monarchin sehr nah. Denn was sie wirklich dachte und empfand, was sie bewegte und inspirierte, war immer ein Geheimnis. Ihre Liebe zu Schloss Windsor und ihren rasanten Fahrstil erlebte der frühere Erzbischof von Canterbury als Wochenendgast und Beifahrer der Queen. Doch stets war sie Profi. "Sie schuf eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer der Boss ist", erinnert sich Bischof Justin Welby an seine Vieraugengespräche mit der Queen. Sie war immer akribisch vorbereitet und vergaß kein Detail. Gefürchtet ihre Frage "Sind Sie sich sicher?". Selbst wenn sie ein paar Tage bei ihren Freunden - den Warrens - verbrachte, kam sie ihren Pflichten nach. Die roten Lederkoffer mit den Staatspapieren hatte sie ebenso im Gepäck wie ihre Reitstiefel. John Warren beriet die Queen bei der Zucht ihrer Rennpferde. Täglich telefonierten und fachsimpelten sie, erzählt er - auch von einem Erlebnis mit ihrem Vater, das den Grundstein für ihre Pferdepassion legte. Die dreireihige Perlenkette, die George VI. seiner Tochter schenkte, war ihr tägliches Accessoire. Jedes Tageskleid musste so gefertigt werden, dass die Kette zur Geltung kam. "Die Queen war durchaus kokett", sagt Modeschöpfer Stewart Parvin, der die Queen zwanzig Jahre lang einkleidete, vom Entwurf bis zur Anprobe. Zu ihrem ikonischen Look gehörte auch die Handtasche. Aber was ist dran an dem Handtaschen-Code, mit dem die Queen angeblich Signale an ihr Team sendete? Ihre Privatsekretärin klärt auf, wie die Kommunikation mit ihrer Chefin lief. Besonders gerne denkt Samantha Cohen an Aufenthalte mit der Queen in Balmoral, wo nicht nur die Amtsgeschäfte auf dem Plan standen, sondern auch viel gelacht und - auch mit ihr - getanzt wurde.