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Wunderstoffe

Info, Wirtschaft + Konsum • 21.04.2026 • 17:15 - 18:00
Das Bürgenstock Waldhotel von Matteo Thun: Für den Mailänder Stararchitekten ist Holz der Baustoff des 21. Jahrhunderts.
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Salzpaneele im Foyer des LUMA Towers in Arles. Prinzipiell sind auch Fassaden aus dem Mineral Natriumchlorid (bekannt als Kochsalz) denkbar.
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Die Gebäude der Panyaden-Schule in Chiang Mai im Norden Thailands bestehen zum Großteil aus Lehm und Bambus.
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Schulgebäude aus Bambus in Chiang Mai, Thailand: Das Riesengras ist genauso klimafreundlich wie Holz, wächst aber um ein Vielfaches schneller.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Info, Wirtschaft + Konsum
Die Zukunft gehört nachwachsenden Rohstoffen. Dabei geht es um Holz, doch auch um traditionelle Materialien wie Bambus. Als High-End-Baustoffe werden sie neu entdeckt. In Millionen von Jahren hat die Natur Konstruktionen erschaffen, die extreme Leichtigkeit mit enormer Stabilität verbinden und dabei mit einem Minimum an Ressourcen auskommen. Prinzipien, die sich perfekt auf das Bauen übertragen lassen. Visionäre denken Bauen neu. Beim Bauen mit Fasern wird eine radikale Leichtbauweise möglich, die einen Bruchteil der Energie und Rohstoffe verschlingt als vergleichbare Gebäude aus Beton. Fachleute experimentieren mit Carbon- und Glasfasern. Hierbei kombinieren sie Konstruktionsprinzipien der Natur mit konsequentem Einsatz von digitaler Technologie. Ergebnis ist eine Technik, die das Bauwesen revolutionieren könnte. Der Bausektor boomt weltweit. Das hat Folgen für das Klima. Heute muss Bauen neu gedacht werden. "Wunderstoffe" zeigt, dass es die Antworten und Techniken bereits gibt.