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Wildes Deutschland: Die Lausitz

Natur + Reisen, Natur + Umwelt • 25.03.2026 • 11:50 - 12:35
Ausgehfein: Die Tierfilmer Yann Sochaczewski (links) und Axel Gebauer im Tarnanzug.
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Hirschbrunft statt Panzerfaust: Ehemalige Truppenübungsplätze in der Lausitz wandeln sich zu artenreichen Lebensräumen.
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Ein Land wird umgekrempelt: Im Lausitzer Braunkohlerevier werden jährlich mehr als 50 Millionen Tonnen Rohkohle gefördert.
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Blaumann: Männliche Moorfrösche wechseln in der Fortpflanzungszeit für ein paar Tage die Farbe - von unscheinbarem Braun in leuchtendes Blau.
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Originaltitel
Wildes Deutschland
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2013
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Weit im Südosten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche - die Lausitz, eine Region voller Gegensätze. In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Jahrzehntelanger Braunkohletagebau hat dort riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen. Wenn es Frühling wird, erfüllen seltsame Laute die Wasserwelt der Teichlausitz: Balzrufe der äußerst seltenen Rohrdommel. Deutschlands "neue" Wölfe, eingewandert aus Polen, haben auf den Manöverplätzen Fuß gefasst. Wo Wasser ist, fühlen sich auch Waschbären und Marderhunde wohl - beide stammen ursprünglich nicht aus Europa, gehören mittlerweile jedoch zur Lausitzer Tierwelt. Die Filmemacher Henry M. Mix, Yann Sochaczewski und Axel Gebauer gewähren außergewöhnliche Einblicke in die Region.