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Weltspiegel

Info, Zeitgeschehen • 08.11.2026 • 23:35 - 00:20
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Originaltitel
Weltspiegel
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Zeitgeschehen
* USA: Nach den Zwischenwahlen - warum die Demokraten auch in Kansas gewinnen Obwohl US-Präsident Donald Trump nicht auf den Wahlzetteln stand, galten die Zwischenwahlen zur Mitte seiner Amtszeit als wichtiger Gradmesser für die Akzeptanz seiner Politik. "Stimmt, als wenn ich zur Wahl stehen würde", hat Trump seinen Anhängern zugerufen. Dass zumindest eine Kammer des Senats, das Repräsentantenhaus, an die Opposition fallen würde, war abzusehen, genauso wie die Tatsache, dass es im Senat sehr eng werden würde. Der deutliche Sieg der Demokraten in beiden Kammern des Parlaments wird die politische Agenda verändern. Selbst in republikanischen Hochburgen wie Kansas haben die Demokraten das Rennen um den Sitz als Senator gewonnen. Zum ersten Mal seit 1932! Aber wie ist es dazu gekommen? Und was erwarten Wähler in traditionell konservativen Bundesstaaten wie Kansas von dem jetzt gewählten demokratischen Senator? Der Weltspiegel mit einer atmosphärischen Analyse aus dem Land. * Polen: Angst vor russischen Drohnen Als beim polnischen TV-Sender "TVP" in Lublin plötzlich das Nachmittags-Programm unterbrochen werden muss, wissen alle, was zu tun ist. Luftalarm, weil wieder einmal Drohnen aus Russland Richtung Lublin fliegen. Die Mitarbeiter gehen in die Schutzräume im Keller. Inzwischen sind Luftalarme im Osten Polens keine Seltenheit mehr. Aus Russland "verirren" sich regelmäßig Drohnen auf polnisches Gebiet, obwohl unter Experten niemand davon ausgeht, dass die Drohnen zufällig ankommen. Vielmehr verstehen die Verantwortlichen diese Manöver als Test der russischen Führung, mit dem die Handlungsfähigkeit der NATO an der Ostflanke geprüft werden soll. Die Menschen im Osten Polens fühlen sich inzwischen bedroht. Der Krieg gegen die Ukraine kommt näher und näher. * Russland: Nordkoreanische Vertragsarbeiter Tausende Nordkoreaner haben in den vergangenen Jahren an der Seite russischer Soldaten im Krieg gegen die Ukraine gekämpft. Sie wurden vom Regime in Pjöngjang entsandt, das im Gegenzug High-Tech-Waffen und Devisen zum Ausbau des eigenen Atomprogramms erhielt. Jetzt gibt es vermehrt Hinweise darauf, dass Nordkoreaner auch in der russischen Industrie eingesetzt werden, weil dort immer mehr Fachkräfte fehlen. Bis zu 30.000 Nordkoreaner sollen in russischen Betrieben arbeiten, häufig bei der Produktion von Drohnen eingesetzt werden, aber auch in zivilen Betrieben. Um UN-Sanktionen zu umgehen, erhalten die Nordkoreaner Studenten-Visa. Bis zu 90 % des Einkommens der Arbeitskräfte wird vom Regime abgeschöpft, die Nordkoreaner werden von Sicherheitsdiensten überwacht und von der russischen Bevölkerung abgeschirmt. Der Weltspiegel begibt sich auf Spurensuche. * Serbien: Sie holen sich ihr Land zurück Nach dem Erfolg der Studentenliste bei den Parlamentswahlen versuchen die Aktivisten und Aktivistinnen, in ihrem Land wieder demokratische Strukturen einzurichten und die autoritären Strukturen zu überwinden, die der abgewählte Präsident Aleksandar Vucic und seine Partei etabliert hatten. Über viele Jahre hat Vucics Partei in Justiz, Polizei, Verwaltung, und Medien ihren Einfluss ausgebaut. Auch an Universitäten wurden unliebsame Professoren einfach kaltgestellt und gegen ihren Willen von ihren Aufgaben entbunden. Jetzt machen sich diejenigen, die unter Vucic und seinem Regime gelitten haben auf, um Serbien wieder demokratiefähig zu machen. Der Weltspiegel begleitet zwei Projekte. * Türkei: Wenn die Erde aufbricht - die wachsende Gefahr der Sinklöcher in der Türkei In Antalya in der Türkei beginnt am Montag die COP 31, die UN-Klimakonferenz. Dort wird es auch darum gehen, wie die natürlichen Ressourcen möglichst schonend und nachhaltig genutzt werden können. Für Bauer Fatih in Zentralanatolien eine wichtige Frage. Denn er erlebt auf seinen eigenen Feldern, was passiert, wenn intensive Landwirtschaft den Boden austrocknet. Klimawandel und intensive Landwirtschaft lassen die Grundwasservorräte schwinden. Manche Bauern bohren inzwischen bis zu 150