Ulrike Heinze, eine alleinerziehende Mutter aus Oranienburg, arbeitet als freie Internet-Verkaufsagentin und versteigert Elektroartikel für einen unbekannten Auftraggeber namens "Jürgen Schmidt". Als sich herausstellt, dass die Ware gestohlen war, wird sie wegen gewerbsmäßiger Hehlerei festgenommen. Überzeugt, dass der Logistikunternehmer Stefan Wissmann ihr wahrer Auftraggeber ist, sucht sie ihn eigenmächtig auf - und verschlechtert damit ihre Lage erheblich. Ein anschließender Einbruch auf Wissmanns Gelände sowie ein Benzinkanister mit ihren Fingerabdrücken am Brandort seines Lieferwagens führen zu einer Verurteilung zu drei Jahren Haft ohne Bewährung. Unter Wissmanns Drohungen zieht sie die Berufung zurück. Als sie ihn erneut observiert, wird sie von ihm festgehalten. Ihr Anwalt alarmiert die Polizei, Wissmann wird auf frischer Tat ertappt und verhaftet. Ein Wiederaufnahmeverfahren endet mit Heinzes Freispruch. Wissmann wird zu sieben Jahren Haft verurteilt, seine Versicherungsklage gegen Heinze wird fallen gelassen.