Beate und Armin Fuhrmann, ein kinderloses Ehepaar aus Dortmund, vereinbaren mit der 24-jährigen Maya Herbertz, die sie wie eine Tochter behandeln, dass diese ihr ungeborenes Kind zur Adoption freigibt. Die Fuhrmanns übernehmen Arztkosten und unterstützen Maya finanziell - bis Mayas neuer Freund Manuel Spiller die Situation ausnutzt und das Paar erpresst. Zunächst fordert er 3.000 Euro, später 15.000 Euro für die Herausgabe des neugeborenen Mädchens. Armin, der illegal eine Embryoneneinsetzung vorgenommen hat, steht unter doppeltem Druck. Jugendamt und Polizei finden bei einer Wohnungsdurchsuchung keine Beweise. Ein engagierter Privatdetektiv deckt schließlich auf, dass Manuel das Baby an einen belgischen Kinderhändlerring verkaufen will. Die Polizei verhaftet Manuel wegen versuchten Kinderhandels; er wird zu fünf Jahren Haft verurteilt. Maya übergibt Sophie den Fuhrmanns, Armin verliert für drei Jahre seine Approbation, arbeitet als Autor und lässt sich als Vater anerkennen, während Beate die Adoption beantragt.