Nach dem plötzlichen Krebstod ihres Mannes Andreas erfährt die Witwe Lydia Ritter, dass die Salierversicherung die Todesfallsumme von 160.000 EUR verweigert - wegen eines Zahlendrehers von 4,50 EUR bei der letzten Beitragsüberweisung. Ihr Versuch, über Franks Schäfer, Abteilungsleiter der Versicherung und ehemaliger Freund der Familie, eine Lösung zu erwirken, scheitert: Schäfer bedroht sie, wofür er später zu einer Geldstrafe verurteilt wird. Während Lydia mit Kreditrückständen, Pfändungen und einer drohenden Zwangsversteigerung kämpft und ihre Tochter Alexa zeitweise das Haus verlässt, findet sie mit Anwalt Günter Hebel und dem ebenfalls geschädigten Torsten Hollmann Verbündete. Der öffentliche Druck durch Pressereporter zwingt die Versicherung schließlich zum Einlenken: Lydia erhält den vollen Betrag im Vergleich, tilgt den Hauskredit, und Schäfer wird fristlos entlassen - er hatte systematisch Todesfallsummen veruntreut und ihm droht eine mehrjährige Freiheitsstrafe.