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Splitter aus Licht - Weiterleben in Butscha

Info, Zeitgeschichte • 04.03.2026 • 20:15 - 21:45
Anya und Maxim in der Nacht, bevor Maxim an die Front geht.
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Olga unterzieht sich einem Lügendetektortest, um sich von den Verratsvorwürfen reinzuwaschen.
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Kinder erhalten an einer Schule in Borodjanka eine grundlegende Ausbildung zur Minensicherheit.
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Anya versucht, ihren Mann an der Front zu erreichen.
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Originaltitel
Splitter aus Licht - Weiterleben in Butscha
Produktionsland
D, DK, UA
Produktionsdatum
2025
Altersfreigabe
12+
Info, Zeitgeschichte
Wie das Leben weitergeht, wenn die Besatzer abgezogen sind: Der Dokumentarfilm zeigt, wie fünf Überlebende der russischen Besatzung von Butscha versuchen, ihr Leben wiederaufzubauen. Dabei sind sie mit Traumata und wachsenden Spannungen in einer sich durch den Krieg radikal verändernden Gesellschaft konfrontiert. Der Dokumentarfilm erzählt von ihren Träumen und Plänen zwischen Trauma und Zukunft in der ukrainischen Stadt Butscha. Im März 2022 kamen die Filmemacher Mila Teshaieva und Marcus Lenz in jenem Moment nach Butscha, als die russische Armee aus der Stadt zurückgedrängt wurde und die Überlebenden vorsichtig ihre Verstecke verließen. Ihre Kamera hat jenen "Nullpunkt" festgehalten, als die russischen Kriegsverbrechen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden. Seither begleiten sie eine Schülerin, einen Stadtbeamten, eine Hausfrau und ein frisch verheiratetes Paar. Taras, Olga, Maxim und Anya durchleben die schmerzhaften Erfahrungen des Kriegs - und dennoch zeigen sie Liebe, Hilfsbereitschaft, Solidarität und Unverwüstlichkeit und sind in der Lage, in den unerträglichsten Momenten Licht zu finden. Teshaievas und Lenz' erster Film "Leben nach Butscha" wurde zu einer emotionalen Aufzeichnung des Lebens unmittelbar nach der Kriegskatastrophe. Im Dezember 2022 kehrten die Filmemacher für über zwei Jahre mit ihrer Kamera in die Region Butscha zurück. Taras, Olga, Maxim und Anya bauten bereits ihre Stadt aus den Trümmern wieder auf. Doch wie lässt sich ein Leben wiederaufbauen, wenn die Traumata wachsen und der Krieg im eigenen Land weiter wütet? Die radikalen Veränderungen einer durch den Krieg geprägten Gesellschaft dokumentierend, ist der Dokumentarfilm "Splitter aus Licht" eine sehr intime Langzeitbeobachtung im Mehrklang von Konflikten, Hoffnungen und kleinen Erfolgen auf einem schwierigen Weg. Ein Weg, der auch dann noch steinig ist, wenn die aktive Kampfphase zu Ende geht und die kriegsbedingten Spannungen innerhalb der eigenen Gesellschaft zur Herausforderung werden. "Splitter aus Licht" ist ein zärtliches Zeitdokument, das von den universellen Langzeitfolgen des Kriegs und von der Suche nach Gerechtigkeit erzählt.