Seit rund einer Woche führt die US-Regierung Krieg gegen den Iran, gemeinsam mit Israel. Operation "Epic Fury", "Epischer Zorn", heißt der US-Militäreinsatz. Inzwischen hat US-Präsident Trump seine frühere Einschätzung zurückgenommen, wonach der Krieg in vier bis fünf Wochen beendet sein könnte. Es gebe kein festes Zeitlimit, erklärte er: "Ich will es zu Ende bringen." Das Mullah-Regime antwortet mit Gegenschlägen und bombardiert Israel und US-Basen in den Golfstaaten mit Raketen und Drohnen. Sorge vor Flächenbrand Der Krieg im Nahen Osten zieht immer größere Kreise. Spätestens nach einem Raketenbeschuss auf die Türkei und einem Drohnenangriff auf Zypern wächst die Sorge auch bei den Nato-Staaten vor einer weiteren Ausbreitung. "Die deutsche Bundeswehr wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen", sagte Verteidigungsminister Pistorius am Mittwoch im Bundestag. Droht eine Wirtschaftskrise? Das iranische Regime erhöht unterdessen auch den wirtschaftlichen Druck. Die Straße von Hormus ist praktisch gesperrt. Durch sie fließt etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung. Auch in Deutschland sind die Folgen des Krieges spürbar. Die Benzinpreise kletterten auf über zwei Euro. Die negativen Auswirkungen auf die Energiepreise, den Flugverkehr und den Welthandel machen sich deutlich bemerkbar und sorgen für Nervosität der Bundesregierung. Steuert die Wirtschaft auf eine Krise zu? Wie steht es um die Sicherheitslage in Deutschland? Was passiert, wenn der Krieg weiter eskaliert? Hat die Trump-Regierung überhaupt einen Plan? * Melanie Amann (Funke Mediengruppe) Nach Abschluss ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München und mehreren Hospitationen arbeitete Melanie Amann zunächst als Redakteurin bei der "Financial Times Deutschland". Ab 2006 arbeitete die promovierte Juristin für die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". 2013 wechselte sie als Politikredakteurin ins Hauptstadtbüro des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Ab Februar 2019 leitet sie gemeinsam mit drei weiteren Redakteuren das Hauptstadtbüro. Im Mai 2021 wurde Melanie Amann Mitglied der Chefredaktion des Nachrichtenmagazins und war seit September 2023 Stellvertretende Chefredakteurin des Spiegels. Seit Anfang 2026 ist sie Chefredakteurin Digital der Funke Mediengruppe. * Paul-Anton Krüger (DER SPIEGEL) Paul-Anton Krüger studierte Journalistik und internationale Politik und wurde an der Deutschen Journalistenschule in München ausgebildet. Von 2005 an arbeitete er für die Süddeutsche Zeitung, für die er von 2014 bis 2018 als Korrespondent aus Kairo über die arabische Welt und Iran berichtete. Danach war er stellvertretender Leiter des Ressorts Außenpolitik mit den Schwerpunkten Naher Osten und internationale Sicherheit und von 2021 Korrespondent im Berliner Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung. Seit Januar 2025 ist er Redakteur im Hauptstadtbüro des SPIEGEL. * Peter Müller (Augsburger Allgemeine) Peter Müller ist Volljurist und hat in Passau, München und Cambridge, USA, studiert. Er arbeitete als Redakteur und Korrespondent bei der "Welt am Sonntag" und beim "Handelsblatt". Dann wechselte Peter Müller zum Wochenmagazin "Der Spiegel" ins Hauptstadtbüro, wo er hauptsächlich über die Unions-Parteien berichtete. 2015 wechselte er für den "Spiegel" nach Brüssel, wo er als Büroleiter vor allem über die EU und die Nato berichtete und später als Redenschreiber für EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen arbeitete. Seit September 2023 ist er Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen gemeinsam mit Andrea Kümpfbeck. 2016 erschien sein Buch "Der Machtkampf. Seehofer und die Zukunft der CSU". * Isabel Schayani (WDR) Isabel Schayani wurde in Essen geboren. Nach dem Abitur studierte sie Islamwissenschaften, Neuere Geschichte und Völkerrecht in Bonn (Magister). Im Anschluss volontierte Schayani beim WDR und wurde Redakteurin im ARD-Morgenmagazin, wechselte zum Magazin "Cosmo TV" (WDR), das sie bis 2006 moderierte. Aktuell