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Natur nah

Natur + Reisen, Natur + Umwelt • 18.02.2026 • 05:30 - 06:00
Seenelken fangen mit ihren Tentakeln tierisches Plankton.
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Die Nonnengänse versammeln sich im Frühjahr in den Marschen.
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Kegelrobben vor der Ostseeinsel Saaremaa.
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Die Nonnengänse versammeln sich im Frühjahr in den Marschen.
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Originaltitel
Lebensraum Ostsee
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2008
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
/ SWR/SR Fernsehen Im Norden Europas hat die letzte Eiszeit ein Binnenmeer hinterlassen - die Ostsee. Der Wasseraustausch mit dem Atlantik ist begrenzt, dadurch entstanden hier einzigartige Lebensbedingungen. Die westliche Ostsee ist weniger salzhaltig als die Nordsee. Im Nordosten verwässern die skandinavischen Flüsse das Meer noch stärker. Dadurch finden viele verschiedene Wasserbewohner wie Schwämme, Krebse oder Seesterne eine geeignete Nische. Auch die Küsten sind abwechslungsreich: Kreidefelsen auf Rügen, riesige Wanderdünen in Pommern, Strände aus Versteinerungen auf Gotland. Die Boddenlandschaft ist Lebensraum für Kormorane und Seeschwalben. Weiter im Norden trifft man auf Eiderenten und Kegelrobben. Durch die Nähe zum Polarkreis und den hohen Süßwassergehalt friert die nördliche Ostsee im Winter meist komplett zu. Die Vögel ziehen in wärmere Gefilde. Nur wenige Arten harren hier in der kalten Jahreszeit aus. Aber Schneehuhn und Rentier kann der Frost nichts anhaben.