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Milliarden Dollar Babies - Große Gewinne mit kleinen Aalen

Info, Wirtschaft + Konsum • 24.03.2026 • 22:00 - 23:30
Amerikanischer Aal unter Wasser im St. Lawrence River.
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Originaltitel
Milliarden Dollar Babies - Große Gewinne mit kleinen Aalen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Wirtschaft + Konsum
Der Bestand des Europäischen Aals ist um 90 Prozent zurückgegangen und gilt seit Jahren als kritisch gefährdet. Und weil Aal nach wie vor zu den begehrtesten Speisefischen weltweit zählt, boomt das Geschäft mit Glasaalen. Der Dokumentarfilm folgt einem Netz aus Schmugglern und Triaden-Bossen, reist nach Haiti, um herauszufinden, was der Aalschmuggel mit dem Mord am dortigen Präsidenten zu tun hat und zeigt, wie Europäische Glasaale von Paris über Hongkong aufs chinesische Festland geschmuggelt werden. "Milliarden Dollar Babies - Große Gewinne mit kleinen Aalen" erzählt packend von einem milliardenschweren globalen Netzwerk, das sich um eines der rätselhaftesten Geschöpfe der Natur rankt: den Aal. Als Weidenblattlarve in der Sargassosee nahe dem Bermudadreieck geboren tritt er seine 5.000 Kilometer lange Reise Richtung Europa an. Wie er sich genau fortpflanzt, bleibt ein Rätsel, so dass sich der Europäische Aal immer noch nicht kommerziell in Gefangenschaft züchten lässt. Jeder Aal, der auf dem Teller landet, ist wild gefangen. Was als Recherche in einer Nische der Fischerei beginnt, entwickelt sich zu einer schockierenden Enthüllung über globalisierte Kriminalität und Gewinnmargen wie beim Kokainschmuggel, die den Aal zu einem der meistgeschmuggelten Tiere der Welt macht. Mit einer beindruckenden Kameraarbeit und Zugang zu Schlüsselfiguren zeigt "Milliarden Dollar Babies - Große Gewinne mit kleinen Aalen", wie die weltweite Gier nach Profit einiger Weniger eine ökologische Katastrophe im Verborgenen antreibt. Es ist zugleich ein Crime-Thriller und eine dringende Umweltwarnung - eine Geschichte darüber, wie weit Menschen für Profit gehen.