* Geheimtreffen in Baku: Was besprechen Platzeck und Pofalla mit Putin-Getreuen? Der deutsch-russische "Petersburger Dialog" wurde 2001 von Schröder und Putin ins Leben gerufen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde er von deutscher Seite offiziell eingestellt. Recherchen von Kontraste und der Wochenzeitung DIE ZEIT legten im Herbst 2024 offen, dass das Gesprächsformat im Verborgenen weiterlebt - zumeist in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Dass vergangenes Jahr SPD-Politiker Ralf Stegner dabei war, machte Schlagzeilen. Mittlerweile hat es in Baku ein weiteres Geheimtreffen gegeben. Diesmal wieder mit dabei: Der ehemalige SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck und Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla von der Union. Wir haben die Ex-Politiker vor Ort gefragt, was sie mit den Russen zu besprechen hatten und ob die Bundesregierung davon weiß. * Kulturkampf um die Klimaanlage Die jüngste Hitzewelle hat einmal mehr deutlich gemacht, wie schlecht Deutschland dasteht, wenn es heiß wird. Eine schnelle Lösung: Klimaanlagen, in Ländern wie Italien oder Spanien ist Wohnen ohne sie kaum denkbar. Doch hierzulande sind Privatwohnungen nur selten klimatisiert. Und auch in Schulen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen - weit und breit gibt es sie hierzulande kaum. Auch Privatwohnungen sind nur selten klimatisiert. Warum ist das so? Die Grünen sind schuld, heißt es nun von manchen Kulturkämpfern. Sie hätten uns mit ihrem Klimaschutz die Stromfresser madig gemacht. Stimmt das? Oder hat die Politik insgesamt verpennt, dass es in Deutschland über kurz oder lang ähnlich heiß sein wird, wie es viele vor allem aus dem Urlaub in Südeuropa kennen? * Sterbehilfe in der Grauzone: Hat die DGHS gegen ihre eigenen Regeln verstoßen? In Deutschland ist es erlaubt, passive Sterbehilfe zu leisten - und zwar unabhängig davon, ob ein Mensch sterbenskrank ist oder nicht. Seitdem das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2020 das einstige Verbot, "Selbsttötungen geschäftsmäßig zu begleiten", aufhob, gilt die Rechtslage hierzulande als eine der liberalsten weltweit. Und die Zahl der Menschen, die sich von Sterbehilfeorganisationen beim Suizid unterstützen lassen, steigt drastisch. Der größte Verein ist die DGHS - die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben. Sie unterstützt Menschen, die nicht mehr leben möchten und vermittelt dafür Suizidbegleiter. Nun steht die Frage im Raum: Wurde immer geprüft, ob die Menschen wirklich in der Lage waren, sich frei für den Tod zu entscheiden? Angehörige werfen dem Verein vor, gegen seine eigenen Regeln verstoßen zu haben. Ihr Präsident beteuert im Kontraste-Interview rechtmäßig gehandelt zu haben.