Schwitzen bei der Heuernte Auf dem Thudthof im Harzer Vorland freuen sie sich einerseits über beste Bedingungen für die Heuernte auf den Bergwiesen. Seit Tagen hat es nicht geregnet. Genau das braucht das Heu, um optimal trocknen zu können. Andererseits bringt die anhaltende Hitze mit Temperaturen von bis zu 35 Grad Landwirt Steffen Thudt und seinen Lohnunternehmer ordentlich ins Schwitzen. Beide hoffen, dass kein Gewitter aufzieht. Denn direkt nach der Ernte soll das Heu zu Ballen gepresst werden. Einen Teil der Heuballen hat Steffen Thudt bereits einer Familie im Dorf versprochen. Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll steht auf dem Hof Hahnenkamp eine unangenehme, aber notwendige Aufgabe an. Ein Stallbereich muss ausgemistet und anschließend gründlich desinfiziert werden. Alle zwei Wochen nehmen sich Urte Schulz-Möllgaard und Jörg Schulz diese Arbeit vor. Weil sich das Ausmisten um eine Woche verzögert hat, ist die sogenannte Mistmatte inzwischen so hoch, dass sich ein Tor nicht mehr öffnen lässt. Deshalb müssen Urte und Jörg zunächst mit der Mistgabel den Weg freiräumen, bevor sie sie mit den Maschinen die schwere Arbeit übernehmen können. In Hamburg-Moorburg dreht sich alles um die Kirschernte. Isa und Jürgen Ecks bewirtschaften zehn Hektar Süßkirschenbäume und ernten rund elf Tonnen Kirschen pro Hektar. Jürgen hat in eine moderne Sortieranlage investiert. Dort wird jede einzelne Kirsche gescannt und nach Durchmesser, Farbe, Schäden und Reifegrad sortiert. Isa entnimmt anschließend nur die festen und knackigen Früchte, die sie später im hofeigenen Laden verkauft. Im niedersächsischen Kölau beginnt für Geflügelzüchterin Christine Bremer und ihre Auszubildende die Kartoffelernte. Noch ist Christine allerdings skeptisch, denn die anhaltende Trockenheit könnte das Wachstum der Knollen beeinträchtigt haben. Bevor die Ernte startet, prüfen die beiden deshalb mit Forke und Spaten, wie sich die Kartoffeln entwickelt haben.