Trubel vorm Hoffest Bei Geflügelzüchterin Christine Bremer soll im niedersächsischen Kölau das alljährliche Hoffest stattfinden. Beim Aufbau unterstützen Familie und Freunde. Aber sie hinken ihrem Zeitplan hinterher. Das Aufräumen des Hofes nach der Gebäudesanierung hatte viel mehr Zeit gekostet als gedacht. Nun müssen noch das Gehege für die Verkaufshühner ausbruchssicher gemacht, Schilder gemalt und Stände bestückt werden. Christine hat Stress. Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern möchte Karsten Dudziak zusammen mit seiner Auszubildenden Helene Blohm etwas für die Öffentlichkeitswirkung tun. Sie stellen Infoschilder auf, die den Besuchern Einblicke in den Hofalltag geben sollen. Das erste Schild ist nicht ganz gerade und auch sonst läuft einiges schief. Die Kälber haben mal wieder den Zaun gestürmt und ein frisch geborenes Kalb findet seine Mutter nicht. Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll dürfen die ersten Jungtiere wieder raus auf die Weide. Für Urte Schulz-Möllgaard und Jörg Schulz bedeutet das Teamarbeit, damit weder Mensch noch Tier etwas passiert. Zunächst bringen sie die tragenden Kühe auf eine Wiese in Hofnähe. So können sich ihre Augen an das helle Sonnenlicht gewöhnen. Hier haben Urte und Jörg ein Gatter aufgebaut, das sie besonders gut gesichert haben. Denn sie haben es schon erlebt, dass die Tiere in ihrem Überschwang durch die Absperrung gebrochen und fortgelaufen sind. Auf dem Thudthof im Harzer Vorland kümmert sich Steffen Thudt um eine kranke Mutterkuh. Die Kuh hat Schmerzen. Das Euter ist stark angeschwollen. Eine Spritze vom Tierarzt hat die Kuh bereits bekommen. Jetzt führt Steffen die Behandlung allein im Stall fort. Außerdem versucht er, die Kuh ein wenig zu melken, um die Konsistenz ihrer Milch überprüfen zu können. Dabei muss er sehr vorsichtig sein, denn die schmerzempfindliche Kuh kann jederzeit austreten.