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Handwerkskunst

Info, Beruf + Bildung • 30.11.2025 • 18:15 - 18:45
Schirmmacher Willy Schüffler bei der Stoffauswahl für das Schirmdach. Insgesamt 10 Stoffkeile verarbeitet er für einen Schirm, ein Zeichen für besonders gute Qualität.
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Jennifer Kossuch näht das Schirmdach eines Regenschirms.
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Schirmmacher Willy Schüffler in seiner Werkstatt in Herne
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Schirmgriffe aus Holz: Bei den Holzarbeiten kommt eine über 100 Jahre alte Schirmmachermaschine zum Einsatz.
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Originaltitel
Handwerkskunst!
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Beruf + Bildung
Früher war Deutschland eines der wichtigsten Produktionsländer von Regenschirmen weltweit. Den Konkurrenzkampf gegen Billigimportware aus Fernost haben die meisten Hersteller hierzulande verloren. Einer der wenigen verbliebenen Produzenten qualitativ hochwertiger Regenschirme hat seinen Sitz in Essen und Herne: Schirm Schüffler. Dort werden an die 2200 Regenschirme pro Jahr gefertigt, nur für ein gut betuchtes Klientel. Ab 50 Euro ist ein guter Schirm von ihnen zu haben. Bei der Produktion bedient man sich zum Teil hundert Jahre alter Maschinen und greift auf Handwerkswissen zurück, das über Generationen weitergegeben wurde. Wobei das Herstellungsteam auch offen ist für neue Materialien: So werden etwa Schirmstangen aus Carbon verwendet. Bei der Auswahl der Materialien legt man hohen Wert auf Qualität: Ob bei den Stoffen, aus denen die Schirmdächer genäht werden, den Stangen oder den Griffen, die oft aus erlesenen Hölzern gemacht sind.