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Habsburgs heimliche Herrscherinnen - Liebesbande

Info, Geschichte • 07.03.2026 • 10:45 - 11:30
Erzherzogin Elisabeth nötigte ihrem Großvater Kaiser Franz Joseph die Erlaubnis zur Heirat mit Otto Windisch-Grätz ab.
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Maria versucht mit allen Mitteln, ihr Herzogtum Burgund vor dem Zugriff durch den französischen König zu bewahren.
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Kaiserin Elisabeth galt als zurückgezogen und uninteressiert am politischen Geschehen der Monarchie – doch für den Ausgleich mit ihrem geliebten Ungarn zog sie alle Register ihrer Macht und ihres Einflusses.
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Erzherzogin Elisabeth hatte das rebellische Wesen ihres Vaters Rudolf und ihrer Großmutter Sisi im Blut.
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Originaltitel
Habsburgs heimliche Herrscherinnen
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2021
Info, Geschichte
Moderator Friedrich von Thun widmet sich in der Dokumentation jenen Habsburger Frauen, die ihre Weiblichkeit gezielt eingesetzt haben, um ihre politischen Ziele durchzusetzen. Kaiserin Elisabeth warf sich beispielsweise nur einmal groß in die Bresche, um den Aufstand der Ungarn zu befrieden. Ihre Intervention bei den Ungarn, bei der sie ihren Charme spielen ließ, führte zum Ausgleich und zur österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie. Die Tochter von Kronprinz Rudolf, Elisabeth, wandte sich hingegen den sozialistischen Ideen zu und nutzte ihren Einfluss zur politischen Stärkung der Arbeiterschaft. Die Nachwelt nannte sie die "Rote Erzsi". Wilhelmine von Sagan betrieb unterdessen als Geliebte Metternichs in ihrem Salon Politik und Intrigen. Maria Anna von Savoyen schrieb das Drehbuch zu dem Machtwechsel von Kaiser Ferdinand zu Kaiser Franz Joseph. Und Maria von Burgund, Europas beste Partie, finanzierte Habsburgs glorreichen Aufstieg. Die Habsburger Frauen - eine sechseinhalb Jahrhunderte währende österreichische Geschichte, betrachtet aus dem weiblichen Blickwinkel.