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Gärtnerstadt Bamberg - Tradition und Innovation

Info, Wirtschaft + Konsum • 03.04.2026 • 15:05 - 15:30
Familie (Sebastian, Andrielly und Arthur) Niedermaier in ihrer Gärtnerei in der Bamberger Gärtnerstadt. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
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Gemüsekiste von Sebastian Niedermaier aus seiner Gärtnerei in der Bamberger Gärtnerstadt.
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Tomatenernte mit Sebastian Niedermaier in seiner Gärtnerei in der Bamberger Gärtnerstadt.
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Gemüsepflege. Sebastian und Arthur Niedermaier in ihrer Gärtnerei in der Bamberger Gärtnerstadt.
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Originaltitel
Gärtnerstadt Bamberg
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Info, Wirtschaft + Konsum
Bereits seit dem 14. Jahrhundert wird in der Bamberger Gärtnerstadt Gartenbau betrieben. Genau hier lebt und arbeitet Sebastian Niedermaier. Er hat den Betrieb von seinem Vater übernommen, auf biologischen Anbau umgestellt. Das Wissen dazu holt sich der Gärtner unter anderem von Birgit Rascher von der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau in Bamberg. Auf den Flächen des dortigen ökologischen Gemüsebau-Versuchsbetriebs wird getestet, was in Bayern wächst. Bamberger Rettich, Bamberger Knoblauch oder auch Bamberger Wirsing - traditionelle Bamberger Gemüsesorten, die es nur hier gibt, und die bis vor wenigen Jahren kurz vor dem Aussterben standen. Die Bamberger Gärtnerstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und damit das Wissen, die Sprache, die Rituale und die Sortenvielfalt der Bamberger Gärtner. Doch es geht nicht nur darum, Bewährtes und Schützenswertes zu erhalten, es geht auch um neue Wege für die Gärtner. So reifen seit wenigen Jahren im klimatisch begünstigten Bamberg auch Kurkuma oder Ingwer. Begleitet werden eine Bamberger Gärtnerfamilie und die Profis von der Landesanstalt für Gartenbau vom Anbau bis zur Ernte - ein spannender Blick in die grüne Geschichte Bambergs!