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Die USA und der Holocaust

Info, Geschichte • 15.01.2026 • 02:30 - 03:25
Aufstand im Warschauer Ghetto: Im Mai 1943 treiben Soldaten der deutschen Waffen-SS Jüdinnen und Juden zu einem Sammelplatz für die Deportation.
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Im November 1942 erreicht die Botschaft über den Massenmord der Nazis an der jüdischen Bevölkerung in Europa die amerikanische Presse.
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Japanische Familien warten am 20. Mai 1942 am Bahnhof Woodland, Kalifornien, auf den Zug ins Internierungslager.
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Rabbi Stephen Wise spricht vor dem Madison Square Garden in New York: Er und Leiter anderer jüdischer Organisationen bieten der Roosevelt-Regierung immer wieder ihren Rat an – doch ihre Empfehlungen werden meist abgelehnt oder ignoriert.
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Originaltitel
The U.S. and the Holocaust
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
2022
Info, Geschichte
Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor wächst in den USA die Furcht vor ausländischer Unterwanderung. In seiner Rede im Berliner Sportpalast am 30. Januar 1942 erklärt Adolf Hitler unmissverständlich, der Krieg werde ʺnur damit enden, dass entweder die arischen Völker ausgerottet werden oder dass das Judentum aus Europa verschwindetʺ. Schon bald bestätigen US-Medien erste Berichte über die Massenmorde der Nazis. Wenige Monate später schildern amerikanische Zeitungen den Beginn der Massenvernichtung der Juden in Europa. US-amerikanische Juden und ihre Unterstützer fordern ein entschlossenes Eingreifen der USA, um den Völkermord zu stoppen. Doch Präsident Franklin D. Roosevelt und das Militär argumentieren, dass nur ein schneller Sieg über Nazideutschland den Holocaust beenden könne - und lehnen spezielle Rettungsmaßnahmen ab. Dennoch versuchen Aktivisten wie Rabbi Stephen Wise, Präsident des ʺAmerican Jewish Congressʺ, und Peter Bergson, ein ehemaliger zionistischer Irgun-Mitstreiter aus Palästina, die Öffentlichkeit zu mobilisieren. Mit Unterstützung des Drehbuchautors Ben Hecht organisiert Bergson im Madison Square Garden die Aufführung eines von Kurt Weill komponierten Musicals, das der mehr als vier Millionen bereits ermordeten Juden gedenkt. Prominente wie Edward G. Robinson, John Garfield und Paul Muni wirken mit. Erst im Januar 1944 reagiert die US-Regierung: Roosevelt gründet das ʺWar Refugee Boardʺ - die von einer alliierten Regierung eingerichtete Behörde, die gezielt die Rettung verfolgter Juden in Europa koordiniert. Doch in Ungarn warten noch rund 800.000 Menschen auf Hilfe …