Mareike Felzmann steht vor Gericht, angeklagt wegen gefährlicher Körperverletzung: Sie soll ihre Nachfolgerin Alexandra Ecker, die Frau ihres Ex-Mannes Paul Becker, mit einem Gabelstapler gegen eine Wand gedrückt haben. Fingerabdrücke auf dem Steuerrad und die Aussage der Tochter Eva belasten Mareike, die jedoch bestreitet, die Tat begangen zu haben. Ihr Mitarbeiter Björn Scherfeld gesteht schließlich, von ihr bestochen worden zu sein, um ihr ein falsches Alibi zu liefern. Der entscheidende Wendepunkt kommt, als Paul Becker offenbart, dass er heimlich in Mareikes Spedition arbeitete, nachdem er seinen Job verloren hatte, und den Unfall selbst verursachte - versehentlich, als er seiner Tochter auswich. Mareike hatte ihn gedeckt, weil sie ihn noch liebte. Das Gericht spricht sie mangels hinreichender Beweise frei; gegen Paul Becker wird ein gesondertes Verfahren angeregt.