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Damals: Rund ums Bier

Info, Menschen • 14.04.2026 • 21:15 - 22:00
Der bayerische Volksschauspieler Fritz Straßner erzählte 1961 im Bayerischen Rundfunk die Geschichte von "Hopfen und Malz". Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
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Seit Ende des 19. Jahrhunderts stellt man Bierfilzl aus Pappe und aus Holzfilz her, früher verwendete man als Untersetzer saugfähige Schafwolle.
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1961 wurde ein "Hirschen", ein großes Lagerfass, noch von Hand gepicht.
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Beim Hopfenzupfen brauchte man flinke Hände und Sitzfleisch, um bei Wind und Wetter im Akkord die Dolden abzustreifen.
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Originaltitel
Damals: Rund ums Bier
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2016
Info, Menschen
Eisgalgen, Fasslstemmen und Kommunbrauhaus - Begriffe aus einer fast vergessenen Bierkultur. Sie stammen aus einer Zeit, als man Eis zum Kühlen aus dem Dorfweiher schnitt, als man riesige Banzen mit der Hand pichte und mit seinen Nachbarn gemeinsam Bier braute. Auf ihrer Zeitreise in die 1950er- und 60er-Jahre ist Sybille Krafft in die Welt von Hopfen und Malz eingetaucht: angefangen im Frühjahr mit dem Starkbieranstich und dem legendären Roider Jackl bis hin zum ausgestorbenen Brauch des "Alten Biers" am Jahresende. Dazwischen liegen feucht-fröhliche Exkursionen zur Erlanger Bergkirchweih, zum Dachauer Volksfest, zum Münchner Oktoberfest, zur Verkostung des Bamberger Rauchbiers und des Kulmacher Eisbocks. Der Film mit Schätzen aus dem Fernseharchiv erzählt von Hopfenzupfern, Brauburschen und Bierkutschern und erinnert an den ebenso weisen wie frommen Wunsch des einstigen Münchner Oberbürgermeisters Thomas Wimmer beim Ozapf'n auf der Wiesn: "Jeder soll so viel trinken, wie er vertragen kann!"