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Autos im Sozialismus - Freiheit auf vier Rädern

Info, Verkehr • 31.08.2025 • 00:45 - 01:40
Kristina Traktirovas Saporoschez; MDR FERNSEHEN AUTOS IM SOZIALISMUS – FREIHEIT AUF VIER RÄDERN, am Sonntag (13.10.24) um 00:00 Uhr.
Kristina Traktirovas Saporoschez
© MDR/Boris Missirkov/Georgi Bogdanow, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter MDR-Sendung bei Nennung "Bild: MDR/Boris Missirkov/Georgi Bogdanow" (S2+). MDR/HA Kommunikation, 04360 Leipzig, Tel: (0341) 300 6477 oder - 6463
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Kristina Traktirova in Szene gesetzt vor einem Saporoschez; MDR FERNSEHEN AUTOS IM SOZIALISMUS – FREIHEIT AUF VIER RÄDERN, am Sonntag (13.10.24) um 00:00 Uhr.
Kristina Traktirova in Szene gesetzt vor einem Saporoschez
© MDR/Boris Missirkov/Georgi Bogdanow, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter MDR-Sendung bei Nennung "Bild: MDR/Boris Missirkov/Georgi Bogdanow" (S2+). MDR/HA Kommunikation, 04360 Leipzig, Tel: (0341) 300 6477 oder - 6463
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Nikita Rogushin und Roman Savinov in ihrer Werkstattgarage
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Ralleyfahrer John Haugland im Skoda in Aktion
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Originaltitel
The Cars of Socialism / Autos im Sozialismus: Freiheit auf vier Radern
Produktionsland
BUL, D, DK, CZ, KRO
Produktionsdatum
2019
Info, Verkehr
Ein eigenes Auto, das war auch der Traum vieler Menschen im sogenannten Ostblock. Allerdings sorgte die sozialistische Planwirtschaft dafür, dass man bis zu 15 Jahre Wartezeit in Kauf nehmen musste. Wenn es dann endlich so weit war, wurde das so lange und heiß erwartete Automobil entsprechend gehegt und gepflegt, gewienert und poliert. Das Auto war für seine Besitzer mehr als ein einfaches Fortbewegungsmittel. Es verkörperte immer auch ein Stück Selbstbestimmung, Freiheit auf vier Rädern. In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem ansonsten so wenig Platz für Individuelles zu finden war. Viele der Automarken, die in den Ostblock-Staaten vom Band liefen, waren im Westen nur wenigen bekannt: Trabant und Wartburg aus der DDR, der ZAZ, Moskwitsch und Lada made in the USSR oder der Skoda aus der CSSR. Alle diese Modelle lagen in den Leistungsparametern und auch im Design weit zurück hinter den Autos aus dem Westen. Dass diese merkwürdig aussehenden, klobigen Kisten im Osten trotzdem so geliebt und ersehnt wurden, mag heute überraschen. Die Dokumentation rekonstruiert schlaglichtartig die spektakuläre Geschichte sozialistischer Pkw. Protagonisten aus der Sowjetunion, Bulgarien, der CSSR und der DDR erzählen mit Leichtigkeit und Humor von den automobilen Nöten hinter dem Eisernen Vorhang. Zärtliche Erinnerungen, aufrechte Liebe und wunderliche Anekdoten gepaart mit einzigartigem Archivmaterial machen die Dokumentation zu einer ganz besonderen Exkursion, zu einer spektakulären Fahrt durch die Geschichte und Gegenwart sozialistischer Auto-Kultur.