Bis dass der Tod uns scheidet: Siri Hustvedts Liebeslied auf Paul Auster Mehr als vierzig Jahre lebte Siri Hustvedt an der Seite des amerikanischen Schriftstellers Paul Auster, weltberühmt für seine New-York-Trilogie. In Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung (Rowohlt) erzählt die Schriftstellerin und Essayistin von ihrer besonderen Beziehung zu Auster, der im April 2024 an Lungenkrebs starb. Hustvedt begann nur wenige Tage nach seinem Tod mit dem Schreiben dieses Buches. Für sie waren die Worte eine Notwendigkeit, um Schmerz und Verlust zu begegnen: "Es war ein Versuch der Wiedergeburt." Trump und Putin in Peking: Ist China wieder das Zentrum der Welt? Nach Donald Trump ist nun Wladimir Putin an der Reihe. Für den US-Präsidenten war der Besuch hochsymbolisch: Seit neun Jahren hatte kein amtierender amerikanischer Präsident mehr China besucht. Für den russischen Präsidenten ist es bereits der 25. Besuch bei seinem chinesischen Amtskollegen. Xi Jinping pries die "strategische Koordination" mit Russland und sprach von "unerschütterlicher Beharrlichkeit". Binnen weniger Monate empfing er zahlreiche Staats- und Regierungschefs, darunter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den indischen Premierminister Narendra Modi. Welche Rolle spielt China in einer von zahlreichen Krisen geprägten Welt? Außerdem: Zum 50. Geburtstag des französischen Loto blickt Xavier Mauduit auf die Geschichte der staatlichen Zahlenlotterie. Marie Bonnisseau befasst sich mit dem Vorstoß von Bildungsminister Édouard Geffray, ein Mindestalter für die Teilnahme am Abitur festzulegen.